Sonntag 23. April 2017

Inhalt:

Eine neue Ära

Der Tag, an dem nicht nur die einzelnen sich selbst vergessen...

... sondern ganze Völker samt den Vorstellungen, die sie von ihrem Vaterland haben ..., der Tag, an dem die Völker das Gebot der gegenseitigen Liebe leben ..., dieser Tag wird der Beginn einer neuen Ära sein: An diesem Tag wird Jesus unter den Völkern leben und gegenwärtig sein ...

 

Die Zeit ist gekommen, dass die Völker unknownüber die eigenen Grenzen hinausblicken und das Vaterland des anderen so lieben wie das eigene.

Wir müssen die anderen Völker mit neuen, reinen Augen sehen ...

 

Wir hoffen, dass der Herr Erbarmen hat mit dieser zerrissenen und verwirrten Welt, mit diesen in sich selbst verschlossenen Völkern. Sie scheinen nur die eigene Schönheit zu kennen, die doch begrenzt und unbefriedigend ist. Argwöhnisch hüten sie ihre Schätze, die doch anderen Völkern, in denen Menschen vor Hunger sterben, dienen könnten.

 

Wir hoffen, dass der Herr die Barrieren niederreißt, dass ein Strom der Liebe die Völker erfasst, dass es zu einem mächtigen Austausch geistiger und materieller Güter unter ihnen kommt.

 

Wir hoffen, dass Gott der Welt eine neue Ordnung gibt. Er allein vermag die Menschheit zu einer Familie zu machen und dabei die Besonderheiten der einzelnen Völker zu wahren und zur Entfaltung bringen. Denn wenn ein Volk sich in den Dienst der andern stellt, wird seine Schönheit ein Abglanz des wahren Lichts und Lebens; das irdische Vaterland wird schön: ein Vorzimmer der ewigen Heimat.

 

Aus: Chiara Lubich, Alle sollen eins sein. Geistliche Schriften, München 1999, S. 207-210

 

 

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Bleib doch bei uns,

denn es wird bald Abend.

(Lukas 24,29)

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