Sonntag 26. März 2017

Inhalt:

Alle sollen eins sein

Chiara Lubich, geboren 1920 in Trient (Norditalien),

ist die Gründerin der weltweiten Fokolar-Bewegung und war bis zu ihrem Tod am 14. März 2008 deren gewählte Präsidentin.

In den Jahren des Zweiten Weltkrieges begann sie mit einigen jungen Frauen und Männern, ihr Leben ganz am Evangelium auszurichten. Daraus erwuchs im Laufe der Zeit ein neuer Zugang zum christlichen Glauben und Leben, eine auf Gemeinschaft ausgerichtete Spiritualität.

Ihr Anliegen ist es, zur Einheit unter Menschen, Völkern, Angehörigen der verschiednen Konfessionen und Religionen beizutragen. Der Weg dazu führt über den Dialog. Die Angehörigen der Fokolar-Bewegung engagieren sich daher vor allem im ökumenischen und interreligiösen Gespräch, aber auch auf politischer, wirtschaftlicher und sozialer Ebene. Der vielfältigen Spannung unserer Zeit voll bewusst, lud Chiara Lubich stets alle Menschen ein, Zeit, Mittel und auch ihr Leben für die Verwirklichung einer geeinten Welt einzusetzen.   

In Würdigung ihres Einsatzes für Dialog und Völkerverständigung erhielt Chiara Lubich etliche Auszeichnungen: 1977 den Templeton-Preis für den Fortschritt der Religionen (London), 1988 den Preis zum Augsburger Friedensfest, 1996 den UNESCO-Preis für Friedenserziehung  (Paris) und 1998 den Menschenrechtspreis des Europarats (Straßburg). Weltweit wurden ihr von sechzehn Universitäten Ehrendoktorate verliehen, u.a. in Theologie, Wirtschaftswissenschaften und Kunst. Sie wurde zur Ehrenpräsidentin der WCRP (Weltkonferenz der Religionen für den Frieden) und zur Ehrenbürgerin von Trient, Rom, Florenz und Buenos Aires ernannt.

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Lasst euch mit Gott versöhnen.

(2 Kor 5,20)

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Fokolar-Bewegung Österreich, Meyrinkgasse 7, 1230 Wien
http://fokolare.at/