Sonntag 26. März 2017

Inhalt:

Mitanand, Urlaub der besonderen Art

so der Titel der Sommerwoche in Hohenems, die von 23.-30. Juli 130 Gäste beherbergt hat. Jeden Morgen gab es einen kurzen Impuls zu sogenannten „Kunst des Liebens" mit Erfahrungsberichten dazu.  Danach  konnte man Wandern, Schwimmen, Klettern, Spielen, oder einfach das Nichtstun genießen. Dabei gab es vorbereitete Angebote, aber auch spontan Entstandenes.

 

Abends traf man sich wieder, zu einem gemeinsamen Gottesdienst und einem ausgiebigen Beisammensein, dem "Abendhock".

Es gab einige Teilnehmer, die nur einen Tag kommen konnten, und auch die, die morgens vor der Arbeit beim Impuls dabei waren, und abends nach der Arbeit wieder dazu stießen.

Erich Schnetzer erzählt: Wir, meine Frau und ich, waren erst  unsicher ob wir fahren sollen. Das ganze Jahr über haben wir beruflich mit so vielen Menschen zu tun, und dann auch noch im Urlaub.... Das schien uns ein wenig viel. unknownAber dann hat sich ganz schnell gezeigt, dass dieses „der besonderen Art"  wahr und konkret ist. Es drückt sich in einer großen Sensibilität füreinander aus, jeder übernimmt ein Stück Verantwortung, tut einen Schritt auf den anderen zu. So haben wir, obwohl auch wir unseren konkreten Beitrag gegeben haben, uns entspannt und erholt.

 

 

Die Kunst des Liebens als Programm, hat bewirkt, dass unter uns so etwas wie eine Oase der echten Geschwisterlichkeit entstanden ist, die alle berührt hat.

Eine türkischstämmige Teilnehmerin hat sich zum ersten Mal ganz vorurteillos angenommen gefühlt.  Jemand, der das Unglück hatte, sich einen Zahn auszubeißen, war fassungslos über die konkrete Liebe eines anderen, der ihm innerhalb einer halben Stunde einen Zahnarzttermin verschafft hatte.

unknownEin Tagesgast hat die Erfahrung gemacht, "dass religiöses Leben nicht einengt sondern das Herz weit macht und Dialog ermöglicht".

Was nehmen wir uns nach Hause mit?

Die Sicherheit, dass es möglich ist, durch die konkrete Liebe, Wertschätzung und Annahme des anderen, etwas in unseren Beziehungen zu verändern.

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Lasst euch mit Gott versöhnen.

(2 Kor 5,20)

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