Sonntag 26. März 2017

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Weltfriedensgebet in Assisi

unknownDass ein nichtglaubender Linkslinker zwei Tage mit dem Papst verbringt, ist offensichtlich ein echter Aufreger. Ein Click auf Google fördert 190.000 Seiten zu Tage, auf denen berichtet wird, dass Ex-KPÖ-Chef Walter Baier,

nunmehr Koordinator des linken Intellektuellen-Netzwerks transform!, der Einladung des Papstes zum Assisi Friedenstreffen 2011 gefolgt ist. Die Reaktion darauf reicht von Anerkennung über Verwunderung bis zu scharfer Kritik, die ihn bereits zum „päpstlichen Atheisten“ befördert.

unknownWie schätzt Baier selber Assisi und seine beiden Begegnungen mit Benedikt XVI. ein? Zunächst betont er, dass die Einladung an ihn als Person und als Intellektuellen ergangen sei und nicht als Delegierter einer Organisation. So sei auch seine Zusage eine persönliche gewesen, ohne dabei seine weltanschauliche Verwurzelung im Marxismus zu verbergen. Zudem sei er überzeugt, dass es angesichts der aktuellen Lage der Welt bislang undenkbare Allianzen aller Menschen guten Willens brauche, um der Menschheit eine Zukunft zu sichern. Die Begegnung der Religionsführer halte er für ein Hoffnungszeichen in diesem Zusammenhang, auch wenn er bedenklich finde, dass in Assisi Religion als „men’s world“ sichtbar geworden sei. Die einzige Frau, die gesprochen hat, war ausgerechnet die nichtglaubende Wissenschaftlerin Julia Kristeva. Man könne in beiden Richtungen voneinander lernen.

Der Lernprozess hat offensichtlich bereits insofern keimhaft begonnen, als Radio Vatikan Walter Baiers Anmerkung im O-Ton gesendet hat.

 

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Lasst euch mit Gott versöhnen.

(2 Kor 5,20)

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