Sonntag 26. März 2017

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Auf dem Weg zur Einheit Europas

unknown100 Vertreter, Gründer und Leiter verschiedener Bewegungen und christlicher Gemeinschaften trafen sich vom 10. bis 12. Nov. 2011 in Rom, um den nächsten großen Event des christlichen Netzwerkes "Miteinander für Europa" am 12.Mai 2012 in Brüssel vorzubereiten.

 

„Entweder ist Europa eins oder es verabschiedet sich von der Weltgeschichte“: Andrea Riccardi, Gründer der Gemeinschaft Sant'Egidio, Mitinitiator von „Miteinander für Europa“ und neuernannter Minister der italienischen Regierung ruft den Teilnehmern zu Beginn des Treffens ins Gedächtnis, was die Basis ihres Miteinanders ausmacht. Es geht den Gemeinschaften um eine Europa-Politik, die den Menschen zum Maßstab nimmt, in der Kultur, geistliche Werte und christliche Grundlagen einen wichtigen Stellenwert haben. unknownDabei wollen sie vor allem Zeugnis geben von der Freundschaft und der gegenseitigen Liebe, um die sie sich immer wieder bei aller Unterschiedlichkeit bemühen.

Riccardi betont das gemeinsame Grundbedürfnis: „Wir müssen unsere Freundschaft ins Spiel bringen. Bisher sprach man von den Vätern Europas, jetzt gilt es, als Brüder und Schwestern in Europa zu leben. Diese Botschaft wollen wir mit und durch unsere Bewegungen vermitteln.“

 

An diesem 12. Mai 2012 wird im Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Brüssel die dritte europäische Veranstaltung „Miteinander für Europa“ stattfinden. Gleichzeitig werden in vielen Städten Europas Initiativen und Aktionen durchgeführt. Über Internet und Satellit werden die Teilnehmerstädte untereinander verbunden sein.

 

unknownAuch Jugendliche und junge Erwachsene sind mit ihren Ideen und Initiativen involviert: z.B. mit dem fünftägigen Seminar „Face2Faith in Europa“ in Löwen (Belgien) vom 9.-13. Mai 2012 zum Thema Freundschaft. Ausgehend von einer Neudefinition des Wortes innerhalb der sozialen Netzwerke möchten sie den Begriff erweitern auf das Konzept von Freundschaft, das dem Evangelium zugrunde liegt. Mit diesen Inhalten stellen sie sich dem Dialog mit der Welt der Politik und der Kultur und wollen aufzeigen, dass sie die Zusammenarbeit mit den anderen Generationen als Gewinn erleben.

 

Der Trägerkreis, zu dem etwa 60 Gemeinschaften aus dem evangelischen, katholischen, unknownorthodoxen Raum und aus den Freikirchen gehören, war diesmal Gast der Fokolar-Bewegung. Die Gruppe besuchte das internationale Zentrum der Gemeinschaft in Rocca di Papa und wurde dort von Präsidentin Maria Voce willkommen geheißen.

Einige Vertreter des Leitungsgremiums stellten sich vor und gaben Einblick in ihre Aufgabengebiete. Auch ein Besuch der Kapelle, in der Gründerin Chiara Lubich und Mitbegründer Igino Giordani ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, rundete die erlebnisreichen Tage ab.

 

Interview mit Severin Schmid [Bruxelles2012]

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Lasst euch mit Gott versöhnen.

(2 Kor 5,20)

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Fokolar-Bewegung Österreich, Meyrinkgasse 7, 1230 Wien
http://fokolare.at/