Sonntag 23. April 2017

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Papst Franziskus: Verwandelt die Wüste in Wälder

unknownVom 22.-25. April organisierte die Fokolar-Bewegung zusammen mit Earth Day Italia ein Dorf für die Erde mitten im grünen Herzen der italienischen Hauptstadt, der Villa Borghese.

 


Am Sonntagnachmittag trauten die über tausend Teilnehmer der Veranstaltung „Villaggio della terra“ ihren Augen nicht, als plötzlich Papst Franziskus an ihnen vorbei fuhr und dem Dorf einen Besuch abstattete.unknown
Der Jubel war groß, als Donato Falmi und Antonia Testa, die Verantwortlichen der Fokolar-Bewegung in Rom, zusammen mit Pierluigi Sassi, dem Präsidenten von Earth Day Italia, den Papst auf der Bühne begrüßten und ihm das „Dorf“ vorstellten. Falmi erklärte das Motto der diesjährigen Veranstaltung in Rom: „Gemeinsam Bürger der Stadt sein“, wobei drei Worte, die auch Franziskus häufig nennt, Barmherzigkeit, liebevolle Achtsamkeit, Unterschiedlichkeit als Reichtum eine wichtige Schlüsselstellung einnehmen. Antonia Testa beschrieb hingegen die Zusammenarbeit zwischen der Fokolar-Bewegung und Earth Day Italia. Dabei unknownging es um Rom, um die Schwierigkeiten in dieser Stadt, aber auch um das Gute, das nicht von sich reden macht, aber sehr konkret das soziale Netz im Alltag prägt. Pierluigi Sassi sagte dem Papst, dass die Idee zu diesem „Villagio per la terra“ der Enzyklika Laudato si‘ und dem „Marsch für die Erde“ vor dem Klimagipfel in Paris entnommen ist, an dem 130 Verbände teilgenommen hatten.

Papst Franziskus hörte aufmerksam einigen sehr intensiven Zeugnisberichten zu, unknownin denen es um Solidarität mit Häftlingen und Flüchtlingen ging sowie Initiativen der Jugendlichen gegen Glücksspiele, für Legalität und Abrüstung. Pierluigi Sassi schloss den Bogen der Erfahrungen mit dem Hinweis, dass am Montag im Villaggio ein Fußballspiel stattfinden wird, zwischen einer Mannschaft, die ausschließlich aus politischen Flüchtlingen und Asylbewerbern besteht, und einer römischen Studentenmannschaft.

unknown„Habt keine Angst vor Konflikten, die in sich Risiko und große Möglichkeiten tragen“, sagte Papst Franziskus. „Es ist ein Risiko, jemanden kennenzulernen, für mich und für den anderen. Aber man darf sich nie, nie, nie umdrehen, um wegzuschauen. Dem anderen entgegen gehen, ihn bei der Hand nehmen, seine Tränen trocknen… so kommt aus der Wüste ein Lächeln…“ Und jetzt bekommt ihr noch  eine Hausaufgabe von mir“, sagte der Papst zum Schluss. „Wenn ihr auf der Straße unterwegs seid, seht ihr, dass Zärtlichkeit fehlt. Jeder ist in sich verschlossen. Es gibt keine Freundschaft. Im Mittelpunkt der heutigen Welt steht der Gott des Geldes, aber das Schlüsselwort ist „umsonst“, damit aus der Wüste ein Wald werden kann. Wie soll das gehen? Immer im Wissen, dass wir alle Vergebung brauchen… Gemeinsam arbeiten, sich respektieren, dann geschieht das Wunder, und die Wüste wird zum Wald. Danke für alles, was ihr tut.

--->WEITERE INFOS auf focolare.org

 

Weltweiter Earth Day

unknownSeit der Gründung vor 46 Jahren in den USA ist der Umweltaktionstag Earth Day zu einer weltweiten Umwelt-Volksbewegung in 197 Ländern der Erde gewachsen und wird auch von den Delegierten der UNO als Mahnung an die Länder der Erde gesehen, sich aktiv gemeinsam um zukunftsfähige Lösungen pro Umwelt und Klima bindend zu engagieren.

Dafür steht das Earth Day Motto 2016 "Mein Essen verändert die Welt", bewusst Genießen, Bio, Regional, Fair". Es ist Leitgedanke zu Aktionen rund um das Thema nachhaltige Ernährung.

siehe: --->earthday.de

 

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Bleib doch bei uns,

denn es wird bald Abend.

(Lukas 24,29)

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Fokolar-Bewegung Österreich, Meyrinkgasse 7, 1230 Wien
http://fokolare.at/