Sonntag 26. März 2017

Inhalt:

Miteinander für Europa 12. Mai 2012

Europafans im Interview

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Die Gemeinschaften und Bewegungen im Miteinander für Europa baten in der Einladung an österreichische EU-Politiker um Interviews, um deren Einsatz in den verschiedenen Städten darstellen zu können, in denen am 12. Mai die Veranstaltung übertragen wird.

Neue Wege in der Politik

Für eine Politik in Gemeinschaft

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Seit Beginn der Fokolar-Bewegung engagieren sich ihre Mitglieder immer wieder in der Politik. Igino Giordani, italienischer Abgeordneter und Mitbegründer der Fokolar-Bewegung, erkannte schon in den 40er Jahren die Notwendigkeit, neue Wege in der Politik zu beschreiten. Von Beginn an stand dabei ein Gedanke im Zentrum: die Identität des anderen (der anderen Partei , des anderen Volkes) wie die eigene zu lieben. Eine solche angestrebte Haltung setzt die Bereitschaft voraus, die eigene Meinung hintanzustellen, um dem Verständnis des anderen in sich Raum zu geben und gemeinsam Lösungen zu erkennen.

Im Mai 1996 lancierte Chiara Lubich in Neapel die Idee einer "Bewegung der Einheit". Damit kam sie einem Bedürfnis italienischer PolitikerInnen nach, die ihr die Frage gestellt hatten: Wie können wir uns gemeinsam für das Wohl des Volkes einsetzen, auch wenn wir uns in verschiedenen Parteien engagieren? Die Antwort baut auf folgende Eckpfeiler:


Politik als Nächstenliebe und Macht als Dienst an der Gesellschaft wieder zu entdecken
die universellen Werte des Menschen den Interessen der eigenen Partei voranzustellen
das eigene Denken und Handeln - ausgehend vom persönlichen Umfeld, den lokalen Gegebenheiten - für den Aufbau einer "geeinten Welt" einzusetzen.
Frauen und Männer verschiedener politischer Richtungen, Nationalitäten, Religionen, Kulturkreisen, Berufsgruppen, und aus den verschiedensten politischen Ämtern und Funktionen fühlten sich angesprochen - aber auch einzelne BürgerInnen, die bewusst und wirksam zum Gemeinwohl beitragen wollen, auch ohne in eine konkrete parteipolitische Struktur eingebunden zu sein.
Regionale und Internationale Veranstaltungen und Schulungen, bieten diesen Interessierten die Möglichkeit, den neuen Lebensstil kennen zu lernen, zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und Möglichkeiten auszuloten. In diesem Sinne fanden z.B. in Rom (2000) sowie in Wien (1998 und 2000) internationale Kongresse mit TeilnehmerInnen verschiedener politischen Lager statt, wobei die Kongresse in Wien den Schwerpunkt Osteuropa gewidmet waren. Das neue Engagement kommt auch in Reden vor der UNO, dem Europaparlament und verschiedenen europäischen Parlamenten zum Ausdruck sowie in regelmäßigen regionalen Zusammenkünften von PolitikerInnen.

Es geht darum, politisches Handeln und Denken zu entwickeln, das

  • die Menschheit als eine einzige Familie ansieht, deren Wert in ihrer Vielfalt liegt
  • bewusst nach Beweggründen sucht, um den Anderen wie sich selbst zu lieben
  • die Kategorie des Feindes überwindet und sich dem Verständnis des anderen vorbehaltlos öffnet
  • die Geschwisterlichkeit aller als Basis für den gesellschaftlichen Fortschritt wiederentdeckt

Vom 9.-10. November 2001 fand in Innsbruck ein Kongress europäischer Bürgermeister mit dem Titel "1000 Städte für Europa" statt. Die Hauptreferate hielten Bundespräsident Klestil, EU-Kommissionspräsident Prodi und Chiara Lubich. Die Einladung hierzu ging vom damaligen Innsbrucker Bürgermeister DDr. Herwig van Staa in seiner Eigenschaft als Präsident der Kammer der Gemeinden beim Europarat aus.

E-Mail-Kontakt:
Weitere Informationen unter: politik@fokolare.at Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Die Rede Chiara Lubichs beim Europa-Parlament finden Sie unter: http://www.europarl.eu.int/ppe/tree/publi/pspeech/spe07_de.htm

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Lasst euch mit Gott versöhnen.

(2 Kor 5,20)

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Fokolar-Bewegung Österreich, Meyrinkgasse 7, 1230 Wien
http://fokolare.at/