Sonntag 26. März 2017

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Hoffnung für Europa?

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Als Wahlveranstaltung besonderer Art bezeichnete Gottfried Kompatscher in seiner Begrüßung und kurzen Einführung diesen Abend am 25. April 2014 im Festsaal des CVJM in Wien.

 

Von besonderer Art waren die erfrischenden Musikstücke zu vier Händen am Klavier, gespielt von Dorothea und Johanna Kam koreanischer Herkunft. Von besonderer Art war vor allem die spürbare Einheit der im „Miteinander für Europa“ verbundenen Gemeinschaften und Bewegungen: Begrüßung durch den Hausherrn Sascha Beckunknowner vom Christlichen Verein junger Menschen. Partner im Gespräch mit den PolitikerInnen waren Annemarie Baumgarten Fokolar-Bewegung, Ehepaar Berger Schönstattbewegung und Herwig Sturm evangelische Kirche. Am Podium Beate Mayerhofer-Schöpf von „Förderung geistlichen Lebens“ der Erzdiözese Wien und das Schlusswort von Adi Weiland, Evangelische Allianz Wien. Sie haben mit konkreten Beispielen aus der gelebten Kultur des Gebens, des Lebens und des Friedens den jeweiligen Dialog eingeleitet und zusammen mit weiteren Mitgliedern des Koordinierungsteams mit konkreten Gaben zum Gelingen beigetragen: für Organisation und Werbung, für Saal und Technik, mit Brot und Wein, mit Blumen als Dank.

unknownDie PolitikerInnen haben diese Atmosphäre wohl gespürt und ihrerseits sehr ehrlich und sehr persönlich auf die Fragen geantwortet und von ihrer Arbeit und ihren Hoffnungen erzählt.

MEP Mag. Evelyn Regner, SPÖ, hat zum Thema „Kultur des Gebens“ vom Bemühen des Europäischen Parlamentes berichtet, mehr Solidarität mit den Benachteiligten zu erreichen; mit arbeitslosen Jugendlichen, mit MigrantInnen, mit Frauen, die nach Europa gelockt und hier ‚gehandelt’ werden.

Der Dialog des Ehepaares Berger mit Mag. Georg Christoph Hanschitz, ÖVP, zur Kultur des Lebens hat viel Übereinstimmung ergeben im Bemühen um eine Kultur der Wertschätzung, um mehr Unterstützung für Familien, für Mütter, die bei ihren Kindern bleiben wollen und im Einsatz für den Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.

Frau MMag. Madeleine Petrovic, die Grünen, befragt nach ihrer Vision für Frieden in Europa, hat sehr persönlich über die Ausgrenzung von vermeintlich Fremden und  über verdeckte Vorurteile und Rassismus berichtet. Ihre Hoffnung liegt in einer umfassenden Wertschätzung von Mitmensch und Mitwelt; dafür erhofft sie gerade auch im europäischen Parlament Zustimmung uunknownnd Engagement.
Die Fragen des Publikums waren sehr konkret: sie betrafen etwa die Aufhebung der Dublin-Verordnung (Flüchtlinge können nur in dem Land um Asyl ansuchen, in dem sie die EU betreten haben), den Frauenhandel und die negativen Auswirkungen des Lobbyismus. Die Antworten haben gezeigt, dass das EU Parlament nach der Kommission und dem Rat eigentlich nur die dritte Geige spielt, und dass trotz Übereinstimmung in der Sache oft deshalb nichts weitergeht, weil die Politiker den Widerstand in ihrem Heimatland fürchten.
Das Schlusswort hatte MEP Mag. Othmar Karas, der in einer Videobotschaft davor warnte, Parteien zu wählen, die den Einfluss der EU zurückschrauben oder diese gar zerstören wollen und darum warb, dass sich die Bürger und Bürgerinnen der EU für ein Europa des Rechtes und der Menschenwürde einsetzen mögen.

Hoffnung für Europa, so hat Beate Mayerhofer-Schöpf diese Veranstaltung zusammengefasst, liege in dem aufmerksamen Hören und in dem wohlwollenden Miteinander auf der Basis eines christlich–abendländischen Menschenbildes - wie wir es an diesem Abend erleben durften.

 

GRAZ Am Dienstag, 6. Mai 2014 luden die Bewegungen und Gruppierungen, die sich für „Miteinander für Europa“ einsetzen, in Zusammenarbeit mit dem DKO im Saal des Grazer Franziskanerklosters zu einem besonderen Abend.

Zum Thema: „Wie tickt Europa? Werte für Europa, Werte für die Zukunft“ referierte Univ. Prof. Dr. Hubert Isak vom Institut für Europarecht der Universität Graz.

Er gab einen interessanten Einblick in Aufgaben und Arbeitsweisen der EU, erläuterte deren Organe und konnte einige medienwirksame Halbwahrheiten richtig stellen. Das interessierte Publikum, ca. 70 Personen, stellten Fragen, die der Referent bis ins Detail beantwortete.

Bei der abschließenden Agape, zu welcher der Grazer Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl geladen hatte, war zu hören:

Viele hatten neu “Lust auf Europa“ bekommen und den Wunsch, noch mehr zu erfahren.

„Der Abend war aufschlussreich und sehr informativ.“


 

Fokolar-Bewegung Österreich, Meyrinkgasse 7, 1230 Wien
http://fokolare.at/