Sonntag 26. März 2017

Inhalt:

Die gegenseitige und beständige Liebe,

die die Einheit und die Gegenwart Jesu

in der Gemeinschaft ermöglicht,

ist für die Angehörigen des Werkes Mariens

die Grundlage ihres Lebens

in jedem seiner Aspekte:

Sie ist die Norm aller Normen,

die Voraussetzung für jede andere Regel.

Chiara Lubich

 

Diese Vorbemerkung steht auf der ersten Seite der Allgemeinen Statuten und der Richtlinien, die das Leben der Bewegung als Ganzes und in ihren einzelnen Zweigen beschreiben. Der Führungsstil der Fokolar-Bewegung liegt also in der „beständigen gegenseitigen Liebe“.

Die Fokolar-Bewegung in den einzelnen Ländern wird in „Zonen“ eingeteilt.

 

Generalversammlung

Die Generalversammlung findet alle sechs Jahre statt, um die Präsidentin, den Kopräsidenten und die Berater und Beraterinnen des Zentrums zu wählen. Zu ihrem Aufgabengebiet gehört die Marschrichtung der Bewegung für die nächsten sechs Jahre zu bestimmen, über Änderungen des Allgemeinen Statuts und der Richtlinien der einzelnen Zweige abzustimmen, bzw. neue Richtlinien zu approbieren.

 

Unter dem Begriff Zentrum des Werkes sind die Präsidentin und der Kopräsident gemeinsam mit den gewählten Beratern und Beraterinnen im Generalrat zu verstehen. Es trägt die Verantwortung für die Wahrung und Stärkung der Einheit im gesamten Werk, indem es dieses auf seine Ziele hin ausrichtet und seine verschiedenen Teile koordiniert.

 

Präsidentschaft

Die Präsidentin. Wie im Allgemeinen Statut festgelegt, wird immer eine Frau an der Spitze der Bewegung stehen, um das marianische Profil und den Laiencharakter der Bewegung zu garantieren.

Im Allgemeinen Statut heißt es: „Die Präsidentin soll vor allem den Vorsitz der Liebe führen, denn sie soll die Erste in der Liebe sein, das heißt die Erste im Dienst an ihren Schwestern und Brüdern, entsprechend dem Wort Jesu: „Wer bei euch der Erste sein will, soll der Diener aller sein“ (Mk 10,44).


Die erste Präsidentin nach Chiara Lubich ist Maria Voce.

Sie wurde von der Generalversammlung im Juli 2008 gewählt und wurde bei der Generalversammlung im Sept. 2014 in ihrem Amt bestätigt und für weitere sechs Jahre wiedergewählt. Sie übt ihr Amt mit viel Engagement, Freude und Umsicht aus.

 

Der Kopräsident. Das Allgemeine Statut legt fest,

dass der Kopräsident aus den Reihen der Fokolare, die zum Priester geweiht worden sind, gewählt wird.


Bis Juli 2014 hieß der Kopräsident Giancarlo Faletti.

Er wurde von der Generalversammlung im Juli 2008 für sechs Jahre gewählt.

Bei der Generalversammlung im Sept. 2014 wurde Jesùs Moran zum Vizepräsidenten gewählt.

 

Generalrat

Zum Generalrat gehört das Zentrum des Werkes, die Zentralverantwortlichen der Sekretariate für die besonderen Ziele des Werkes, die Zentralverantwortlichen der Zweige und Bewegungen.

Der Generalrat hat beratende und beschließende Funktionen, doch besteht seine wichtigste Aufgabe in der Wahrung und Stärkung der Einheit unter allen Mitgliedern des Werkes Mariens.

 

Zonen. Die weltweit verbreitete Bewegung ist in 182 Ländern vertreten, die in 90 Zonen zusammengefasst werden. Unter Zone versteht man ein Gebiet, das verschiedene Regionen, manchmal auch mehrere Nationen umfasst, in denen die Fokolar-Bewegung als Ganzes präsent ist.

Für jede Zone ernennt die Präsidentin zwei Delegierte, eine Fokolarin und einen Fokolar, die verantwortlich für die Bewegung vor Ort sind. Sie werden unterstützt von einem Zonenrat. Jede Zone besteht aus verschiedenen Fokolaren (Frauen und Männer), die sich um die Verbreitung der Bewegung in dem genannten Territorium kümmern. Über die ganze Zone erstreckt sich ein Netz von Gemeinschaften vor Ort, die aus Menschen aller Altersstufen und sozialen Schichten bestehen. Sie bezeugen durch ihr Leben die Einheit und die Werte des Evangeliums.

 

 

 

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Lasst euch mit Gott versöhnen.

(2 Kor 5,20)

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Fokolar-Bewegung Österreich, Meyrinkgasse 7, 1230 Wien
http://fokolare.at/